94. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) Beschluss vom 2. August 2021 ----Auffrischimpfungen---

Im folgenden Text finden Sie den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz der Bundesländer, ab September Auffrischimpfungen u.a. für Menschen mit Immunsuppression anzubieten.

Setzen Sie sich mit Ihren Dialyseärzten oder Nephrologen in Verbindung. 

Beschluss: 

Erste Studienergebnisse weisen darauf hin, dass es bei bestimmten Personengruppen vermehrt zu einer reduzierten oder schnell nachlassenden Immunantwort nach einer vollständigen COVID-19-Impfung kommen kann. Dies gilt insbesondere für die Gruppe relevant immungeschwächter Patientinnen und Patienten sowie für Höchstbetagte und 

Pflegebedürftige. 

Vor diesem Hintergrund vereinbaren die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Gesundheit: 

Es wird ab September 2021 im Sinne einer gesundheitlichen Vorsorge in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen eine Auffrischimpfung in der Regel mindestens 

sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie angeboten. Patientinnen und Patienten mit Immunschwäche oder Immunsuppression sowie Pflegebedürftige und Höchstbetagte in ihrer eigenen Häuslichkeit sollen durch ihre be-

handelnden Ärztinnen und Ärzte eine Auffrischimpfung angeboten bekommen. 

Bisherige Studiendaten zeigen, dass insbesondere diese Gruppen von einer Auffrischimpfung profitieren.  

 

Die Auffrischimpfungen erfolgen mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe; dabei ist es unerheblich, mit welchem Impfstoff die Personen vorher geimpft worden sind. 

 

Die Impfungen können sowohl im Regelsystem der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte als auch mit (mobilen) Teams der Impfstellen erfolgen.  

Darüber hinaus wird ab September ebenfalls im Sinne gesundheitlicher Vorsorge allen bereits vollständig geimpften Bürgerinnen und Bürgern, die den ersten Impfschutz mit einem Vektor-Impfstoff von AstraZeneca oder Johnson&Johnson erhalten haben, eine weitere Impfung mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer oder Moderna angeboten. Dies kann in den Impfzentren der Länder oder durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie durch Betriebsärztinnen und Betriebsärzte erfolgen. 

Der Impfstoff wird auch bei einer Auffrischungsimpfung im Rahmen der bestehenden Zulassung angewendet. 

Das BMG wird den Ländern Hinweise zur rechtlichen Einordnung von Auffrischimpfungen übermitteln.  

Votum: 16 : 0 : 0


Herzlich WILLKOMMEN

 

 Wilhelm von Humboldt hat einmal geschrieben: Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben ? In diesem Geiste haben sich die Gründerväter von Niere Saar e.V. (damals "Interessengemeinschaft der Dialysepatienten und Nierentransplantierten Saar e.V.") 1974 zusammen geschlossen. Sie waren der festen Überzeugung, dass nur durch menschliches Miteinander Probleme gelöst oder zumindest abgemildert werden können. Hierbei spielt der offene Erfahrungsaustausch unter den Menschen mit ähnlichem Schicksal eine sehr wichtige Rolle. Diese Überzeugungen sind heute noch genauso aktuell wie vor 40 Jahren. Wir als Vorstand von Niere Saar e.V. lassen uns von diesen Gedanken bei unserer Selbsthilfearbeit für Nierenkranke Patienten (Patienten im Frühstadium, Patienten in der Zeit vor der Dialyse, Dialysepatienten, Wartelistenpatienten, Transplantierten, Angehörige Betroffener) leiten. Zu den Kernaufgaben unseres gemeinnützigen, eingetragenen Vereins zählen Vorsorge, Beratung, Unterstützung, Hilfe und die Vertretung von Nierenkranken. Durch die Mitgliedschaft im "Bundesverband Niere e.V." können wir auch gesundheitspolitische Themen für unsere Mitglieder auf Bundesebene mitgestalten. Wir arbeiten in vielen Aktivitäten und Projekten sehr eng mit Partnern zusammen: - dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes,  - dem Bundesverband Niere,  - der DSO,  - der saarländischen Ärztekammer  - der saarländischen Ärzteschaft,  - und nicht zuletzt der Uniklinik Homburg.  Mit unseren Partnervereinen "Dialysepatienten Mainz e.V." und der "IG-Niere Rhein-Ahr-Eifel e.V." organisieren wir einen länderübergreifenden Erfahrungsaustausch in der "Länderarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfevereine Niere Rheinland-Pfalz und Saarland". Wir hoffen durch den kurzen Einblick in unsere Historie und in unser aktuelles Aufgabespektrum haben wir Ihr Interesse geweckt. Auf unserer Homepage finden Sie eine Fälle von weiteren Informationen rund um das Thema Niere, Organspende und unseren Verein selbst.  

Viel Spaß beim Besuch unserer Homepage wünscht

der Vorstand Niere Saar e.V.

Termine 2021 Niere Saar e.V.

Wegen der  durch die  Coronapandemie verursachte Planungsunsicherheit werden die Termine kurzfristig über unsere Standardmedien veröffentlicht.

Unsere Stammtische 2021

Unsere Stammtische waren  wegen der Coronapandemie ausgesetzt. 
Als erster Stammtisch startet am 12.07  der Stammtisch im Saar-Pfalz-Kreis wieder. Wir bitten alle Interessierten sich bei Frau Heiderose Berndt oder über info@niere-saar.de anzumelden.

 

Unser Verein bietet  saarlandweit drei Stammtische an.

- Für den  Dialyse Stammtisch in Elm suchen wir einen neuen Betreuer bzw. Organisator für diesen Stammtisch.  Aus diesem Grund findet der Stammtisch  zur Zeit nicht statt.  

- Der Dialyse Stammtisch Saar-Pfalz-Kreis finden im Restaurant Cafe und Restaurant am Schloßweiher, 66424 Homburg, Jägersburg
Höcher Strasse 19 statt.

- Der Stammtisch in Dillingen findet im Cafe Reinhart statt.
Seihe auch unter Stammtische 

Hier finden Sie die Termine  

Diesen Monat neu auf unserer Homepage

Sechste "Oase geschenkten Lebens"

Spruchtafel  Bild Privat
Spruchtafel Bild Privat

Am Samstag, 19. September 2020, wurde auf dem Campus des Uniklinikums Homburg die sechste „Oase geschenkten Lebens“ ein-geweiht.

Nach vier Gedenkstätten für Organspenderinnen und Organspender  im  Stadtgebiet von Saarbrücken und einer Gedenkstätte in St. Wendel  gibt  es  mit dieser ersten Oase im Saar-Pfalz-Kreis  einen  weiteren Ort, um Organspenderinnen, Organspender und deren Angehörige dankend zu ehren.

Die aus den beiden Elementen Stele und Ginkgobaum bestehende Oase  findet man vor dem neuen Hörsaal – und Bibliotheksgebäude, wo sie gut sichtbar ins Grün gebettet zudem alle Besucherinnen und Besucher zum Innehalten einlädt.

Die Initiative dazu stammt von der Arbeitsgemeinschaft „Infoteam Organspende Saar“ (IOS) der beiden Selbsthilfen „Junge Nierenkranke Deutschland e.V. und „Niere Saar e.V.“, die die Interessen der Dialysepatienten und Nierentransplantierten im Saarland vertritt. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie wurde das Konzept erarbeitet.

lesen Sie hier weiter 

Über uns 


Info-telefon


Ihr persönlicher Organspende-ausweis 


Das Infoteam Organspende Saar ist eine Arbeitsge-meinschaft

von Niere Saar e.V. und Junge Nierenkranke Deutschland e.V.,

die sich um die Organspende-Aufklärung im Saarland   kümmert